23 September 2010

Facebook, Twitter & Co für Immobilienmakler

In den vergangenen Wochen haben wir immer wieder Anfragen bezüglich der Nutzung und Einbindung von Twitter und Facebook von unseren Maklerkunden erhalten. Aus diesem Grund widmen wir unseren aktuellen Blog dem Thema „Social Media“.

Macht Social Media für Immobilienmakler Sinn?

Ihre Webseite braucht Aktualiät, um interessant für Ihre Besucher zu sein. Zu der regelmäßigen Pflege (täglich oder mindestens wöchentlich) gehören neben der Übertragung neuer Immobilien ebenfalls das Einbinden von News, die stetige Aktualisierung der Startseite, die Erweiterung von Referenzen und der Aufbau neuer Informationsseiten aus der Region.

Wenn diese Kriterien erfüllt sind, kann der nächste Schritt in Richtung "Social Media" Sinn machen. Denn gerade Medien wie Twitter und Facebook haben aufgrund ihrer Aktualität der Beiträge einen so durchschlagenden Erfolg. Diese Kommunikationskanäle leben also von der täglichen Pflege stets aktueller Nachrichten, dem Beantworten von Fragen und dem stetigen Austausch mit anderen Internetnutzern.

Mit Blick auf klein- bis mittelständische Dienstleister sollte dieser Schritt gut überlegt sein. Denn in erster Linie ist die Präsenz in den neuen Medien für Unternehmen in diesem Bereich eine reine Imageangelegenheit und selten spiegelt sich der Einsatz anschließend auch im Umsatz wieder. Ausnahmen sind hierbei Unternehmen, die eine sehr junge Zielgruppe haben und den Kinder-, Teenager- oder Studentenbereich mit ihren Produkten oder Dienstleistungen bedienen.

Macht Social Media für Immobilienkäufer Sinn?

Sollten Sie eine junge Zielgruppe haben (z. B. bei der Vermietung von Wohnungen) kann das Medium Twitter oder Facebook durchaus interessant sein. Den Verkauf von Häusern, Gewerbeobjekten und Eigentumswohnungen über diese Medien zu fördern, dürfte allerdings schwierig werden.

Macht Social Media für Immobilienverkäufer Sinn?

Sicherlich werden einige Immobilienverkäufer zunächst von der Vermarktung ihrer Immobilie über Kanäle wie Facebook oder Twitter beeindruckt sein. Aus Image-Gründen kann dies also durchaus eine attraktive Marketingmaßnahme darstellen. Wenn der Facebook-Account allerdings nicht gepflegt wird und beispielsweise über einen Monat keine News erscheint, kann dies wiederrum einen negativen Eindruck hinterlassen. Überlegen Sie für sich, ob der Image-Gewinn in Relation zu dem Pflegebedarf steht.

Risiken bei der Nutzung von Social Media

Abschließend möchte ich noch auf ein Risiko eingehen, das in dem Bereich Social Media oftmals unterschätzt wird. Ein so aktuelles Medium wie z.B. Twitter ist dahingehend riskant, dass Kunden Ihre Meinung über Sie und Ihr Unternehmen frei äußern können. Sofern Sie dann nicht regelmäßig Ihre Twitter-Seite überprüfen und solche Beiträge direkt entschärfen bzw. kommentieren, kann damit ein beträchtlicher Image-Verlust einhergehen.

Gerne beraten wir Sie ebenfalls persönlich und stehen Ihnen für Ihre Rückfragen zum Thema Social Media zur Verfügung.